Makramee oder Macramé?

Makramee – die aus dem Orient kommende Flechtkunst dient nicht nur zur Herstellung von Textilien und Ornamenten. Derzeit beeindruckt sie auch die Modewelt. Viele Designer setzen auf die Handwerkskunst und verarbeiten die Knüpftechnik in Kleidern und Oberteilen. Dabei wurde Makramee nicht nur in den Seventies erstmals zum Trend, sondern bereits im 13. Jahrhundert. 

Gerade jetzt zur Sommerzeit entzückt einer schön gebräunter Rücken. Dieser rückt in einem traumhaften Kleid mit Makramee-Einsatz noch vielmehr ins Augenmerk. Kleider und Oberteile mit Flecht-Ornamenten findet man derzeit besonders häufig auf dem Laufsteg und in den Modeläden.

In den 70er Jahren erlebte Makramee eine Höhenflug: Die geknoteten Muster waren sowohl auf Kleidung als auch im Wohnbereich als Dekoration zu finden. © Fotos by domicileid.blogspot.com und de.dawanda.com

Dabei ist die von spanischen Kreuzrittern im 13.Jahrhundert aus dem nahen Osten eingeführte Handwerkskunst nicht zum ersten Mal ganz oben auf der Liste der Sommertrends zu finden. Bereits in den 1970er Jahren galt Makramee oder Macramé, wie es im Spanischen heißt, als absolutes Must-Have.

Makramee auf dem Laufsteg gab es bei der aktuellen Ressort 2012 Kollektion von Tribute Standard. © Fotos by style.com

Diese Saison sind es nicht nur Blumenkinder, die der Knüpftechnik verfallen sind. Auch Designer, wie Giambattista Valli oder die Labels Philosophy und Tribune Standard setzen in ihren Resort Collections auf Makramee und dessen sommerliche Optik.

 

Geknüpft bezaubernd

Bekannt wurde Makramee besonders durch die beliebten Blumenampeln und Makramee-Eulen. Hier kommt die einfachste Form der Flecht- und Knüpftechnik zum Einsatz: der Kreuzknoten. Kompliziertere und aufwendigere Muster ergeben sich aus dem Wellenknoten und Rippenknoten.

Verführerisch geknotet: Auch vor Accessoires und Bademoden macht die beliebte Flechtkunst keinen Halt. © Artikel gesehen bei asos.de

Für alle nicht so fingerfertigen und Makramee-Begabten gibt es aber immer noch die modische Alternative in Form von sommerlichen Kleidern und anziehenden Oberteilen, die sich wie kleine Kunstwerke auf der Haut tragen. Auch vor Accessoires macht die Flechtkunst keinen Halt und verziert z.B. Taschen.

An Makramee kommt man, wie in den Seventies, auch diesen Sommer keinesfalls vorbei!

 

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